in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas
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[Chukarhuhn]
Heinroth
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]
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Hartert
3077. Alectoris graeca chukar (Gray).
Perdix Chukar (1) Gray, Gray & Hardwickes 111. Ind. Zool. I, Taf. 54 (1832— Indien, ohne genaue Fundortsangabe. Ich betrachte Nepal als terra typica).
Chacura pugnax Hodgson, Madras Journ. Lit. & Sc. V, p. 305 (1837— Neuer Name für Perdix chukar).
Wohl die dunkelste Form der asiatischen Steinhühner; oberseits der mitteleuropäischen A. g. saxatilis am ähnlichsten, аber noch bräunlicher und sonst mit allen Kennzeichen der östlichen Formen. Flügel 155(♀)— 173(♂)mm.
Himalaya von Nepal bis ins östliche Kaschmir, in dessen mittleren Teilen аber die hellere pallescens auftritt.
Gebirgsvogel, der in Höhen von 5000 bis 12000 engl. Fuß nistet, in Thibet — wenn die dortige Form dieselbe ist? — sogar bis 16000 Fuß. Lebt аn mit Buschwerk und Gras bestandenen Halden und im lichten Walde, auch in bebauten Feldern.
1) Auch chukar, chukor, chukart, chuchar und chucor buchstabiert!
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Brehm
So nahe mit dem Steinhuhn verwandt, daß es bisher nur als Unterart betrachtet wurde, ist der Chukar, Caccabis chukar Pray, von jenem nur dadurch geschieden, daß der Zügel nicht schwarz, sondern weiß und die Ohrdecken rotbraun sind; auch pflegt der umschriebene weiße Kehlfleck beim Chukar mit Braungelb untermischt zu sein. Es ist ein Vogel von weiter Verbreitung, kommt er doch von den griechischen Inseln über Persien, Arabien, Indien und Innerasien bis China vor. Auch findet sich die Art vom Meeresspiegel аn bis zu Höhen von über 5000 m. Kein Wunder, daß sie in Größe wie Färbung sehr starke Veränderlichkeit zeigt. Auch diese Art wird oft gezähmt, die Streitsucht der Hähne allgemein, namentlich bei den Mohammedanern, benutzt, um die Tiere öffentlich kämpfen zu lassen. In ihrer Lebensweise gleicht sie dem Steinhuhn.