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Hippolais olivetorum

in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas

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Heinroth

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]

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Hartert

872. Hippolais olivetorum (Strick!.).

Olivenspötter.

Salicaria olivetorum Strickland, in Gould’s B. Europe, II, Taf. 107 und Text (1837— Zante, Jonische Inseln).

Abbild.: Bresser, B. Europe II, Taf. 82 Fig. 2. — Ei: Bädeker, Ei. eur. Vög.r Taf. 19 Fig. 3.

1. Schwinge immer bedeutend kürzer als die 2., welche аn Länge zwischen der 3. und 5. steht. 3. immer am längsten. Oberseite bräunlichgrau. Ein weißer Superciliarstreif ist nur angedeutet, Federn am Augenlide weißlich. Schwingen dunkelbraun mit schmalen weißlichgrauen Außen- und breiteren weißlichen Innensäumen. Steuerfedern schwarzbraun mit schmalen, nach der Mitte des Schwanzes zu verschwindenden weißen Spitzen, dаs äußerste Paar ringsum, die folgenden аn den Innenfahnen schmal weißlich gesäumt. Unterseite weiß, Seiten ausgedehnt graubraun verwaschen. Iris braun, Oberschnabel hornbraun, Unterschnabel gelblich. Füße blaugrau. Flügel 85—88.7, Schwanz 67—74, Lauf 22—24, Culmen 18—21.2 mm. Die Jungen sind etwas düsterer gefärbt und auf dem Rücken mehr olivenfarben angeflogen.
Der Olivenspötter brütet im nördlichen Palästina, in Kleinasien, auf den griechischen Inseln, in Griechenland und nördlich bis in dаs südliche Dalmatien. Krflper beobachtete ein Exemplar bei Sliven in Ost-Rumelien; in Italien nur wenige Male erbeutet (Ligurien, Bari), von Tristram einmal bei Koleah in Algier erbeutet аber nicht brütend gefunden. Die dieser Art zugeschriebenen Eier gehören zu H. p. opaca. Angaben vom Vorkommen in Marokko beruhen auf Irrtum. Das Vorkommen bei Nizza (Arrigoni, Man. Orn. ItaL, p. 308) und dаs bei Valencia (Ibis 1871, p. 213) sind durchaus unsicher. — Zugvogel, der erst ziemlich spät аn seinen Brutplätzen eintrifft und iu Afrika überwintern muß, wo ihn Jesse in Abyssinien erbeutete.

Lebt vorzugsweise in Olivenhainen. Eichenwäldern und Gärten und ist ein außerordentlich unruhiger Vogel. Der kräftige, sonore Gesang ändert individuell ab, ist аber immer ein nie enden wollendes Geleier, in dem die Silben tschau tschum zizeri bis zum Überdruß wiederkehren (Kollibay, Journ. f. Orn. 1904, p. 111). Die Nester stehen auf Olivenbäumen, nach Lindermayer auch auf Granatapfel-, Mandel- und Maulbeerbäumen. Die 4 Eier sind etwas blasser rosenrot, als die von H. icterina und polyglotta und sofort durch ihre Größe kenntlich. Die schwarzen Flecke sind in der Regel groß und nicht sehr zahlreich. 81 Eier (29 Reiser, 29 Rey, 23 Jourdain) messen im Durchschnitt 20.04 x 14.81, Maximum 22.5 x 14.7 und 20.5 x 15.7, Minimum 18.3 x 14.3 und 19.3 x 13.8 mm. Thienemann gibt an, daß 47 Eier 16.5 bis 19 x 12 bis 13.5 mm messen. Durchschnittliches Gewicht nach Rey 127, nach Reiser 117 mg.

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Brehm

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]