- Aves - https://aves.areion.org/ -

Phylloscopus proregulus

in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas

*****

[Goldhähnchen-Laubsänger]

Heinroth

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]

*****

Hartert

811. Phylloscopus proregulus proregulus (Pall.).

Motacilla Proregulus Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat. I, p.499 (1827— lugoda-FIuß in Daurien).

Regulus modestus Gould, B. Europe 11, p. 149 (1837— Dalmatien).

Abrornis chloronopus (jedenfalls Druckfehler für chloronotus‘) Dodgson, in Gray’s Zool. Mise. p.82 no.839 (1844— nomen nuduni! Partim! Nur aus den unveröffentlichten Abbildungen zu deuten. Dodgson vermengte danach proregulus und maculipennis).

Phylloscopus Pallasii Dubois, Ois. Europe, 2. Série, I p.83 (1868— partim! Descr. nulla).

Abbild.: Gould, B. Europe II, Taf. 149; Dresser, B. Europe IX, Taf. 650, Fig. 1.

Ei: Journ. f. Orn. 1873, Taf. I. Fig. 10.

1. Schwinge ungefähr doppelt so lang wie die Danddecken, 2. meist zwischen der 7. und 8., manchmal аber auch kürzer, nämlich etwa gleich der 9. — ♂ ad. Oberseite lebhaft olivengrün, Spitzen der Federn des Unterrückens gelb, wodurch ein schwefelgelbes Bürzelband gebildet wird. Oberkopf etwas dunkler, in der Mitte desselben ein etwa wachsgelber, anscheinend beim ♀ meist trüberer Scheitelstreif. Schmale, bisweilen undeutliche Stirnbinde und breiter bis zum Nacken reichender Superciliarstreif lebhaft gelb. Schwingen sehr dunkelbraun, die Dandschwingen ihrer ganzen Länge nach, die Armschwingen zu etwa 2/3 ihrer Länge (an der Basis nicht) mit gelbgrünen Außensäumen. Oberflügeldecken tiefbraun mit olivengrüncn Säumen, die mittlere Serie mit etwas schmäleren, die große mit sehr breiten schwefelgelben Spitzen, wodurch eine sehr auffallende und eine etwas weniger hervortretende Flflgelbinde gebildet wird. Steuerfedern dunkelbraun mit gelblichgrünen Außen- und ganz schmalen weißlichgrauen Innensäumen. Unterseite weißlich mit hellgelbem Anfluge, Unterschwanzdecken blasgelb, Dais- und Brustseiten grau verwaschen. Flügelbug und Axillaren gelb, Unterflügeldecken gelblichweiß, Innensäume der Schwingen gräulichweiß. Iris braun. Schnabel kurz, Oberschnabel und Spitze des Unterschnabels dunkelbraun, letzterer аn der Basis gelblich fleischfarben. Füße grünlich braun, ♀ wie ♂ nur etwas kleiner. Nestjunges: Oberseite bräunlicher, die gelbe Bürzelbinde und Scheitelstreif undeutlich, Supercilium. Unterseite und Flügelbinden weniger gelblich, Kehle und Brustseiten gräulicher. Flügel 48—56. anscheinend die ♀ nicht über 50, ♂ meist 52—56 mm.
Brütet in Ostsibirien von der Lena bis zum Ufer des Stillen Ozeans, nördlich bis zum Stanowoi Gebirge. — Przewalski beobachtete die Art auf dem Zuge bei Kalgan. in der Muni-ula-Kette und in der Wüste Gobi. Sie überwintert in Süd-China. Merkwürdiger Weise wurde dieser Laubsänger von Sarudny bei Orenburg im Derbste als anscheinend regelmäßiger Passant gefunden, je einmal auf Helgoland erlegt und beobachtet und einmal in England (31. Oktober 1896) erbeutet. Gould will ihn aus Dalmatien erhalten haben.

Lebt in Wäldern. Lockstimme nach Brooks fein, goldhähnchenartig-. Gesangnach Dybowski laut, melodisch, mannigfaltig und angenehm. (? Der Gesang von P.p. newtoni wird anders beschrieben). Nester wie die anderer Laubsänger, mit seitlichem Eingangsloch, аber auf Baumästen, mehrere Meter über dem Boden. Sie sind innen mit Federn und Haaren ausgelegt. Eier 5—6, weiß mit braunroten Flecken und einigen bläulichgrauen Schalenflecken. Sie messen von 14 x 11 und 14.2 x 11 bis 15 x 10.5 mm.

*****

Brehm

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]