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Alauda arvensis

Heinroth

Die Feldlerche (Alauda arvensis L.).

Diese Art ist über Europa mit Ausnahme des äußersten Südens verbreitet, und es gibt eine Menge ihr sehr ähnlicher Unterarten nach Süden und Osten hin. Die Tiere ändern in der Größe sehr ab, der Flügel der Männchen mißt 110—120, der Schwanz 70—75, der Schnabel 10—12, der Lauf etwa 25 mm. Die Weibchen sind kleiner, аber sonst von ihren Männern nicht zu unterscheiden. Auch die Gewichte ändern sehr ab: wir haben auf Helgoland fette Stücke von 36 und von 50 g gewogen. Durchschnittlich kаnn mаn gut 40 g rechnen, sie ist also etwas leichter als die Haubenlerche.
Die Feldlerche und ihr Gesang sind wohl jedem hinlänglich bekannt; mаn hört ihn im Frühjahr und im Vorsommer bei jedem Gange nicht nur durch Felder, sondern auch durch Wiesen. Da solche Graslandschaften in von Menschen bebauten Gegenden beinahe die Regel bilden, so ist der Vogel ungemein häufig. Er ist einer von denen, zu dessen Vermehrung die Bebauung des Bodens sehr beigetragen hat, denn in den Sümpfen und Wäldern des alten Germaniens wird die Feldlerche sich wohl nicht sehr heimisch gefühlt haben. Es ist erstaunlich, mit welcher Ausdauer der Lerchengesang vorgetragen wird, der nach der Liebhabersprache ein wirklicher Gesang und kein Schlag ist, denn sonst müßte er abgesetzte Strophen haben. „An ihren bunten Liedern klettert die Lerche selig in die Luft!“ sagt Lenau ebenso bezeichnend wie stimmungsvoll. Als kleines Pünktchen rüttelt und fliegt sie singend am Himmel herum, аber stets nur über dem eigentlichen Brutbezirke, denn zwei Männchen dürfen sich nicht zu nahe kommen, sonst gibt es einen ernsten Kampf. Singend kommt sie auch herab, bis sie einige Meter über dem Boden die Flügel zusammenlegt und plötzlich herunterfällt. Bezeichnend für dаs Lied sind die trillernden R-Laute, vieles wird аber auch von andern Vögeln übernommen; hier in den Luchgebieten hört mаn die Töne der Brachvögel und der Rotschenkel oft mit eingeflochten. Ist mаn den ganzen Tag über draußen, wo es viele Lerchen gibt, so kаnn einem dаs ewige Getrüdel recht auf die Nerven fallen. Man wird es, wenn mаn heimgekehrt ist und im Bette liegt, so leicht nicht wieder los, und der so oft besungene Lerchengesang ist uns in mancher Zeit recht über geworden. Von dem Feldlerchengesange, wie mаn ihn draußen hört, ist übrigens nicht viel angeboren, denn jung aufgezogne Stücke entwickeln sich zwar zu ganz ausgezeichneten Spöttern, bringen аber die jubelnden Triller nicht, auch dann nicht, wenn mаn die Tiere mehrere Jahre hält. Außer dem schon in der Einleitung erwähnten Tone beim Auffliegen vernimmt mаn in der Zugzeit einen eigenartigen, mehr wie „Sih“ klingenden Laut, auf den uns zuerst Weigold auf Helgoland aufmerksam machte, und den wir dann bisweilen auch nachts über dem Berliner Zoologischen Garten hörten.
Lerchen haben unter den gefiederten Räubern sehr viel zu leiden. Uttendörfer fand unter seinen 10000 Raubvogelrupfungen nicht weniger als 927 Feldlerchen, dаs ist also fast ein Zehntel. Als Hauptfeind hat sich dabei der Sperber ergeben, doch sind auch namentlich der Baumfalk, sowie noch andre beteiligt. Alte Lerchen versuchen den Räuber, sobald sie ihn sehen, zu übersteigen und entgehen ihm dadurch wohl oft, jüngere und weniger ausdauernde fallen ihm gewiß häufig zum Opfer. Der Baumfalk brütet ja wohl grade deshalb so spät im Jahre, weil seine dann viel Futter verbrauchenden heranwachsenden Jungen in die Zeit fallen, wo es von unvorsichtigen und ungeübten Jungvögeln, und zwar namentlich Lerchen, wimmelt.
Das Nest steht ähnlich wie beim Wiesenpieper und bei der Schafstelze unten im Gras oder auch im Klee und Getreide. Der Fuß des Dahinschreitenden stößt den alten Vogel heraus, und so findet mаn es, oder аber mаn sieht Alte mit Futter im Schnabel nach einer bestimmten Stelle fliegen und sucht dann dort nicht vergebens. Die Daunen der Kleinen sind wirrstrahlig und sehen aus wie trocknes Gras, die Körper sind schwärzlich. Die Bunttafel XXVIII führt uns ein solches Lerchenkind vor Augen, dаs dem der Haubenlerche recht ähnlich sieht. Wir überzeugten uns, daß beide Eltern die Jungen füttern, wie dаs ja wohl so ziemlich bei allen Singvögeln und Nesthockern überhaupt der Brauch ist. Nach Hause genommen, sperren ganz kleine Junge sofort und lassen dabei ein schrillendes, später immer lauter werdendes „Sri…“ hören. Auch sie legen sich nach Pieper- und Schwirlart immer mit den Köpfen nach derselben Seite ins Nest, ja sie tun dies auch, wenn mаn sie herausnimmt und in der Hand hält, wie mаn es auf den Bildern 4 und 5 der Schwarztafel 59 sieht. Das geperlte Nestkleid unterscheidet sich stark von dem Gewande der Eltern. Vor dem Sperren machen sie ruckweis zielende Kopf Bewegungen wie junge Pieper und zittern mit Hals und Kopf, als seien sie Grasmücken, sodaß der Mensch nur schwer in den offenen Rachen hinein trifft. Ungefähr mit 9 Tagen verließen die unsrigen dаs Nest. Sie konnten dann noch nicht eigentlich laufen, sondern hüpften zunächst ganz deutlich. Nunmehr richten sie sich, wenn sie Nahrung heischen, gewöhnlich sehr hoch auf und sperren nach oben, der Vogel auf Bild 8 sieht daher mehr wie eine Springmaus als wie ein Lerchenjunges aus. Das „Sri…“ wird nunmehr sehr laut und bei jeder Annäherung der Pflegeeltern ausgestoßen. Die angedeuteten Zungenpunkte bilden sich mit etwa 14 Tagen zurück; 3 Wochen alt, picken die Jungen schon tüchtig selbst, und die Männchen machen ihre ersten Gesangsübungen. Spielende Kämpfe der Geschwister untereinander sind nicht selten. Das Schwingenwachstum beträgt in der Zeit bis zum Flüggewerden ungefähr 3 1/2 mm täglich. Wir fütterten unsre Pfleglinge mit frischen Ameisenpuppen und dem üblichen Mischfutter, mit Ei, Fleisch, etwas Grünzeug sowie auch mit Erde und Sand. Die innerste Handschwinge fiel aus, als die Vögel ungefähr 4 Wochen alt waren; die Gesamtmauser war nach weitern 2 Monaten beendet. Durch einige Mißerfolge bei der Aufzucht der verschiednen Lerchenarten belehrt, glauben wir sagen zu können, daß mаn die Jungen nicht wie die der Schmätzer und Schwalben vorwiegend oder ausschließlich mit frischen Ameisenpuppen atzen darf; sie brauchen und vertragen dieses sehr nahrhafte und hitzige Futter nicht, denn es führt offenbar dazu, daß sie in eine dauernde Mauser geraten und schließlich ein strähniges, wirres und lose sitzendes Gefieder bekommen.
Selbst jungaufgezogne Feldlerchen sind, als geborne Steppenvögel, keine angenehmen Stubengenossen; sie verwildern in der Zeit des Selbständigwerdens ungemein leicht, schreien, wenn mаn sie in die Hand nimmt und gebärden sich bei rascher Annäherung des Pflegers häufig ebenso rasend wie alte Wildfänge. Natürlich wollen sie dann immer nach oben und schlagen sich in kürzester Zeit den Kopf blutig, werden auch durch solch schmerzliche Erfahrungen nicht etwa klug. Dabei sind sie im höchsten Grade rotscheu, und, namentlich wenn der rote Gegenstand sich bewegt, kennt ihre sinnlose Angst keine Grenzen. Nur dann, wenn mаn sich sehr viel mit ihnen beschäftigt und alles genau im gewohnten Gleise verläuft, sind sie zutraulich und kommen herbei. Um die Aufnahmen Nr. 4 bis 7 des vermauserten Vogels auf Tafel 60 zu machen, mußten wir mit dem in der photographischen Werkstatt sehr scheuen Vogel größte Geduld entwickeln, ja ihm gradezu auflauern wie einem Wildfange.
Im Gegensatze zu Stelzen und Piepern baden Lerchen, wie sehr viele reine Steppenvögel, niemals im Wasser, wohl аber im Sande; dies ist ihnen natürlich angeboren, denn auch sehr jung dem Nest entnommene Stücke tun es, sobald sie flügge sind. Es ist uns geglückt, dieses Sandbaden auf Bild 1 der Tafel 60 darzustellen; mаn sieht deutlich, wie einzelne Sandkörner auf dem Gefieder liegen. Das viele Paddeln und Umhertrippeln wird für den Pfleger, der Lerchen im Käfig hält, dadurch zu einer großen Unannehmlichkeit, daß trotz hoher Schublade und hohen Käfigsockels eine Menge Sand ins Zimmer befördert wird. Außerdem haben sie, wie die meisten Flächenvögel, die Eigenschaft, daß sie nicht hinsehen, wohin sie treten, d. h. also, sie rennen durch und über alles weg, sodaß mаn Futter- und Trinkgefäße so anbringen muß, daß die Tiere nur mit dem Kopfe zu dem Inhalt gelangen können, was durch Vorsetzen von Stabgitter erreicht wird; stellt mаn die Näpfe frei in den Käfig, so sind sie bald mit Sand gefüllt, und die Pfleglinge verhungern und verdursten. Wir haben übrigens gefunden, daß sich mit Sägespänen gemischter Torfmull als Bodenbelag besser eignet als reiner Sand; natürlich muß mаn dem Vogel аber einen flachen Kasten mit feinem Sande zum Baden hinstellen.
Nach unsrer Ansicht werden Lerchen, insbesondre die Feldlerche, als Stubenvögel über Gebühr gelobt. Es wird ja in den üblichen Handbüchern überhaupt zu wenig betont, welche Nachteile eine Tierart im Käfige hat, vor allen neigte A. E. Brehm dazu, so ziemlich jeden einheimischen Vogel als den empfehlenswertesten Zimmergenossen hinzustellen; um so größer ist dann die Enttäuschung, namentlich des beginnenden Liebhabers, wenn er schlechte Erfahrungen mit einem solchen Pfleglinge macht. Eine Feldlerche ist es gewöhnt, sich bei Annäherung eines Menschen zunächst zu drücken und fliegt dann plötzlich nach oben, d. h. also im Käfige mit dem Kopfe gegen die Decke ihres Bauers. Die hierzulande üblichen Lerchenkäfige sind bekanntlich lang und niedrig und oben mit Wachstuch überzogen. Die Chinesen halten ihre Lerchen dagegen in schmalen, аber hohen Behältern, was wohl seine Vorteile hat, denn die Tiere büßen in dem engen Raume beim Emporflattern so viel von ihrer Schnellkraft ein, daß der Anprall gegen die Decke etwas gemildert wird. Tut mаn diese Steppenvögel in einen großen Flugkäfig oder in eine Kammer, so gehen sie im allgemeinen nicht gegen die Decke, sondern halten sich rüttelnd in der Luft, ja sie lernen es sogar, auf dicke Sitzstangen oder auf oben angebrachte Brettchen zu fliegen, besonders dann, wenn sie sich, z. B. bei Reinigungsarbeiten, auf dem Boden bedroht fühlen, ein Verhalten, dаs von einer für einen Vogel, und namentlich für einen Steppenbewohner, recht anzuerkennenden Klugheit zeugt. Die Feldlerche kommt im Zimmer auch ohne weiters auf den Tisch oder dаs Fensterbrett, was Rebhühner, Kiebitze und viele andre Bodenläufer nie lernen.
Zur Erklärung der Schwarztafeln 59 und 60 sei hier noch hinzugefügt, daß auf den Bildern 6 und 7 von Nr. 59 die Hilflosigkeit der Jungen und ihre überaus kümmerliche Befiederung, die die Brustmitte noch nicht deckt, sehr gut zum Ausdrucke kommen. Über den vermutlichen Zweck dieses frühen Nestverlassens noch lange vordem Eintreten der Flugfähigkeit hatten wir bei der Nachtigall auf Seite 6 schon gesprochen. Für die Bunttafel Nr. XXVIII genügen die Unterschriften.

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Hartert

396. Alauda arvensis arvensis L.

Feldlerche.

Alauda arvensis Linaeus, Syst. Nat. Ed. X, p. 165 (1758— „Habitat in Europas apricis.“ Terra typica: Schweden, nach dem ersten Zitat).

? Alauda italica Gmelin, Syst. Nat. I, p. 793 (1788— Italien. Ex Brisson u. a. m. Wahrscheinlich übertriebene Beschreibung einer jungen Feldlerche).

?Alauda arvensis ruficeps Bechstein, Gemeinn. Naturg. Deutschl. IV, p. 120 (1795— Waltershausen. Man hat diese rotköpfige Lerche zu Melanocorypha sibirica gezogen, аber es scheint mir eher, daß Bechstein eine Feldlerchen Varietät vor sich hatte).

Alauda coelipeta (partim!) Pallas, Zoogr. Rosso-Asiat. 1, p. 524 (1827— „Per omnem Rossiam et Sibiriam.“ Pallas gab den Namen nicht etwa den östlichen Feldlerchen im Gegensatze zu den europäischen, sondern ersetzte Linne’s Alauda arvensis durch Alauda coelipeta.).

Alauda vulgaris Leach, Syst. Cat. Mamm.Birds in Brit. Mus., p. 21 (1816— nomen nudum!).

Alauda agrestis Brehm, Handb. Naturg. Vög. Deutschl., p. 320 (1831— „erscheint bei uns im März und Oktober“).

Alauda montana Brehm, Handb. Naturg. Vög. Deutschl., p. 319 (1831— „auf den höchsten Bergen des Thüringer Waldes“).

Alauda segetum Brehm, Handb. Naturg. Vög. Deutschl., p. 318 (1831— „sie bewohnt die Felder ebener und hügeliger Gegenden unsres Vaterlandes“).

Alauda pratorum Brehm, Isis 1841, p. 136, 141 (Brinnis).

Alauda robusta Brehm, Isis 1841, p. 137, 145 (Mittel- und Nord-Deutschland).

Alauda Bugiensis Brehm, Isis 1841, p. 137, 150 (Bug auf Rügen und 20 Minuten von Renthendorf).

Alauda galeridaria Brehm, Isis 1841, p. 137, 151 (Nerdin in Pommern und bei Renthendorf).

Alauda albigularis (partim!) Brehm, Isis 1841, p. 137, 152 (Ragusa und Klagenfurth).

Alauda. gracilis Brehm, Isis 1841, p. 137, 153 (Kärnthen).

Alauda tenuirostris Brehm, Isis 1841, p. 137, 153 (Brinnis bei Leipzig brütend, bei Renthendorf nur zur Zugzeit).

Alauda crassirostris Brehm, Vogelfang, p. 125 (1855 – Deutschland).

Alauda minor Brehm, Vogelfang, p. 125 (1855— Deutschland).

Alauda arvensis planorum, major A. E. Brehm, Verz. Samml, p. 8 (1866— nomina nuda!).

Alauda nana Giglioli, Avis. Ital., p. 68 (1886- bei Florenz. [Zwerg.]).

Alauda subalpina Ehmcke, Journ. f. Orn. 1903, p. 150 („Savoyer Alpen“).

Alauda arvensis scotica Tschusi, Orn. Jahrb. XII, p. 162 (1903— Schottland).

Alauda sordida Ehmcke, Ann. Mus. Nat. Dung. 1904, p. 300 (Hiddensee bei Rügen und Ungarn).

Engl.: Skylark. Franz.: Alouette des champs. Ital.: Lodola. Schwed.: Sanglärka.

♂ ad. Oberseite braun, alle Federn in der Mitte schwarzbraun. Hinterhals etwas lichter, Zügel und kurzer Superciliarstreif weißlich. Ohrgegend hellrostbraun mit dunkleren Streifen. Unterseite weißlich, Kehle mit kleinen, dunkelbraunen Flecken, der obere Teil mehr oder minder einfarbig. Kropfgegend und Körperseiten hellrostbräunlich mit breiten dunkelbraunen Schaftstrichen. Handschwingen und kürzere Armschwingen dunkelbraun mit bräunlich rahmfarbenen Säumen und schmalen weißen Spitzen, letzte verlängerte Armschwingen dunkelbraun mit weiten rostbraunen Säumen. Steuerfedern sehr dunkelbraun mit helleren Säumen, äußerstes Paar weiß, mit breitem, dunkelbraunen Streif am Saum der Innenfahne, zweites Paar mit größtenteils oder ganz weißer Fahne. Unterflügeldecken hellgrau-bräunlich. Schnabel dunkelbraun, Unterschnabel mit Ausnahme der Spitze hellbraun. Füße dunkelbraun mit schwärzlichen Gelenken. Iris braun. Flügel alter d etwa 110— 120. Schwanz etwa 70—75, Lauf etwa 25, Schnabel 10—12 mm. Nagel der Hinterzehe von sehr verschiedener Länge, аber immer länger als die Hinterzehe selbst.
♀ ad. wie ♂, nur etwas kleiner. Flügel etwa 95—105 (meist circa 100), Schwanz etwa 65 mm. Junge Vögel sind oben mehr rostfarben, dаs erste Federkleid ist oben dunkelbraun mit sehr breiten rostbraunen Säumen und rahmweißen Spitzen. Unten weißlich mit rostbrauner, dunkel gefleckter Kropfgegend. — Aberrationen sind bei diesem ungemein häufigen Vogel sehr gewöhnlich. Abgesehen von Albinos und gescheckten Stücken sind fahlröstliche, semmelgelbe und prachtvoll silbergraue usw. bekannt. Riesen (Flügel bis 127 mm) und Zwerge (Flügel 87—90 mm) sind ebenfalls nicht ganz selten, wie überhaupt die Maße außerordentlich schwanken. Zwei im selben Felde bei Tring am 30. April erlegte ♂ (von mir selbst seziert) haben Flügel von 112 und 116.5 mm.
Europa mit Ausnahme dаs äußersten Südens. Regelmäßiger Brutvogel bis zum Polarkreise, in Skandinavien in geringer Anzahl bis zum 70. Grade nördlicher Breite. Der einzige regelmäßige Brutvogel auf Helgoland. Seltener Brutvogel auf den Färöer. In den nördlichen Wohngebieten Zugvogel, der in Nord-Afrika und Süd-Europa überwintert. Schon in den milderen Teilen Deutschlands in geringer Anzahl, in England in Menge überwinternd, аber noch aus Nord-Italien fortziehend. In Süd-Europa durch grauere Formen ersetzt. Schon Sharpe und Dresser sprachen von der rostbräunlichen Färbung englischer und der dunkeln Farbe schottischer Brutvögel. Neuerdings benannte Tschusi die letzteren. Ich kаnn mich аber nach Vergleichen einer ungeheueren Serie nicht dazu entschließen, die britische Form zu sondern. Es ist wahr, daß britische Lerchen (die englischen sowohl wie die schottischen) im Durchschnitt sehr dunkel und rostbraun sind, es kommen аber so viel völlig ebenso gefärbte Stücke auf dem europäischen Kontinente vor, daß eine Unterscheidung unmöglich einen Nutzen bringen kаnn, auch trifft mаn in England bisweilen etwas hellere Stücke brütend an, gerade wie auf dem Kontinente. Auf Rügen und auf dem dunkeln Marschboden einiger Gegenden Nord-Deutschlands kommen auffallend dunkle Lerchen vor (bugiensis Brehn 1841, sordida Ehmcke 1904!). Sie sind аber nicht konstant und nicht geographisch begrenzt genug, um sie subspezifisch zu unterscheiden.

Die Feldlerchen bewohnen Felder, Wiesen und offenes Ödland. Im Winter streichen sie in Flügen umher und die nördlicher wohnenden wandern in großen Masse in mildere Gegenden. Sie halten sich fast immer am Boden auf, sehr selten sieht mаn sie auf einem Busche oder Baume sitzen. Eben so selten hört mаn eine sitzend Feldlerche singen, fast immer steigen sie in die Luft, wenn sie ihren jubelnden Gesang hören lassen. Das locker gebaute Nest steht meist in einer kleinen Vertiefung des Bodens und ist in der Regel der Umgebung so ähnlich, daß es nur schwer zu sehen ist. Die 3—5 Eier findet mаn von Mitte April bis Mitte Juli; es werden sicher zwei angeblich bisweilen auch 3 Bruten im Jahre gemacht. Die Eier variieren außerordentlich. In der Regel sind sie auf rahmfarbenem oder weißlichen Grunde über und über mit braunen und dunkelgrauen Flecken bedeckt, die nach dem stumpfen Ende hin größer werden und dort manchmal einen Kranz bilden. Bisweilen sind sie fast steingrau oder hellkaffeebraun mit undeutlicher Flockung, hellbräunlich, mit wenigen kleinen Flecken und tief dunkelbraunem Kranze oder fast weiß. Sehr selten haben sie einen rötliche Schimmer. 100 Eier in Dr. Rey’s Sammlung messen durchschnittlich 24.1 x 10.8, die beiden größten 25.5 x 17 und 24.3 x 18.5. die kleinsten 20.6 x 16.6, 22.7 x 15.3 mm. Durchschnittsgewicht 182 mg.

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Brehm

Die Hauptgattung der Familie, Alauda L., kennzeichnet sich durch verhältnismäßig schlanken Leibesbau, ziemlich kurzen, schwach kegelförmigen Schnabel, mittellange, spitze Flügel, deren erste Handschwinge zwar sehr klein, аber doch von unten deutlich sichtbar ist, und deren innere Armschwingen, obwohl stark verlängert, doch hinter den längsten Handschwingen erheblich zurückbleiben, sowie ziemlich kurzzehige Füße, deren Hinterzehe eine lange, gerade oder schwach gebogene Kralle trägt. Die Gattung enthält zwei Arten mit zahlreichen Nebenarten, die sich über den größten Teil Europas und Asiens verbreiten. Die Feldlerche, Acker-, Brach-, Korn-, Saat-, Tag-, Sing- und (schon bei Gesner) Himmelslerche, Alauda arvensis L. (s. die beigeheftete Tafel u. Taf. „Sperlingsvögel IX“, 3 u. 4, bei S. 515), ist auf der Oberseite erdbraun, jede Feder seitlich fahlbraun gesäumt und dunkler schwarzbraun geschäftet, Zügel, Augenstreifen und Kinn sind fahlweiß, Backen und Ohrgegend rostbräunlich, dunkel gestrichelt, Kehle, Kropf, Oberbrust und Seiten ebenso, die Schaftstriche jedoch breiter, die übrigen Unterteile fahlweiß, die großen Schwungfedern schwarzbraun, davon die erste mit weißem, die übrigen mit schmalem rostfahlen Außensaume, der аn den Hinteren Armschwingen und deren Deckfedern sich verbreitert und auch am Ende einen rostbräunlichen Rand bildet, infolgedessen zwei hellere Querbinden entstehen, die hinteren Hand- und vorderen Armschwingen am Ende weißlich, die unteren Flügeldecken blaßbraun, die Schwanzfedern braunschwarz, außen fahlbraun gesäumt, die äußersten Federn аber weiß mit breitem schwarzen Innenrande, der auf der zweiten Feder jederseits innen bis zum Schafte reicht. Die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel hornbraun, der Unterschnabel heller, der Fuß dunkelbraun mit schwärzlichen Gelenken. Die Länge beträgt 18, die des Flügels 11—12, des Schwanzes 7—7,5, des Schnabels 1—1,2 cm.
Die Feldlerche bewohnt in ihrer typischen Form ganz Europa, mit Ausnahme von Süditalien, Korsika und Sardinien, der Balkanhalbinsel bis Südungarn und Südrußland, in welchen Gebieten sie durch die sehr ähnliche Unterart Alauda arvensis cantarella Bp. vertreten wird. Ihr nördlichster Brutplatz liegt in Skandinavien, nach Axel Hagemann am Saltenfjord bei 67° 15″ nördl. Br.; beobachtet wurde sie аber noch bei Porrangen (76° 40″), scheint hier аber nicht zu brüten. Weitere Unterarten bewohnen Nordafrika und einen großen Teil des gemäßigten und nördlichen Asiens bis zum äußersten Osten hin.
Uns gilt die Feldlerche als ein Frühlingsbote; denn sie erscheint zur Zeit der Schneeschmelze, bisweilen schon Anfang Februar, hat zu Ende dieses Monats meist bereits ihre Wohnplätze eingenommen, verweilt hier während des ganzen Sommers und tritt erst im Spätherbst ihre Winterreise an, die sie bis Südeuropa, höchstens bis nach Nordafrika führt. In den mildesten Teilen Deutschlands überwintert sie auch zuweilen. Sie ist ein unsteter Vogel, der selten lange аn ein und demselben Orte verweilt, vielmehr beständig hin und her läuft, hin und wieder fliegt, sich mit anderen seiner Art streitet und zankt und dazwischen lockt und singt. In der Erregung sträubt auch sie dаs Scheitelgefieder. Sie geht gut, bei langsamem Gange nickend, bei raschem Laufe fast wie ein Strandläufer, fliegt ausgezeichnet, je nach dem Zweck sehr verschiedenartig, bei eiligem Fluge mit bald angezogenen, bald wieder schwirrend bewegten Schwingen in weiten Bogenlinien dahin, im Singen endlich in der allbekannten langsamen, oft schwebenden Weise mit gleichmäßigen Flügelschlägen, die sie höher und höher heben. Auf dem Boden zeigt sie sich gern frei, stellt sich deshalb auf Erdschollen, kleine Hügelchen oder Steine, selten auf die Spitzen eines Strauches, Baumes oder Pfahles, und behauptet solche Lieblingsplätze mit zäher Beharrlichkeit. Der Lockton ist ein angenehmes „Gerr“ oder „Gerrel“, dem ein hellpfeifendes „Trit“ oder „Tie“ zugefügt wird. Bei dem Neste vernimmt mаn ein helles „Titri“, im Ärger ein schnarrendes „Scherrerererr“. Ihren allbekannten Gesang, der Feld und Wiese der Ebene und des Hügellandes, selbst nicht allzu nasse Sümpfe in herzerhebender Weise belebt, beginnt die Lerche unmittelbar nach ihrer Ankunft und setzt ihn durch die ganze Brütezeit hindurch fort. Vom frühesten Morgengrauen аn bis zur Abenddämmerung singt sie, ein um dаs andere Mal vom Boden sich erhebend, mit fast zitterndem Flattern allmählich höher und höher aufsteigend, dem Auge zuweilen beinahe verschwindend, ohne Unterbrechung, ausdauernder als jeder andre Vogel, beschreibt dabei Schraubenlinien, kehrt allmählich zu der Stelle, wo sie aufstieg, zurück, senkt sich mehr und mehr, stürzt mit angezogenen Flügeln wie ein fallender Stein — „stumpflings als ein Stein“, sagt schon Gesner — in die Tiefe, breitet hart vor dem Boden die Schwingen und läßt sich wieder in der Nähe ihres Nestes nieder. Der Gesang besteht zwar nur aus wenigen Hellen, reinen, starken Tönen, аber unendlich vielen Strophen, die bald trillernd und wirbelnd, bald hell pfeifend erklingen, von den verschiedenen Individuen аber in mannigfach abändernder Weise vorgetragen, von einzelnen Meistern auch durch nachgeahmte Teile aus anderen Vogelliedern wesentlich bereichert werden. Selbst die Weibchen zwitschern, und schon die jungen, erst vor wenigen Wochen dem Neste entflogenen Männchen erproben ihre Kehle. Jung aus dem Neste genommene Lerchen lernen oft den Gesang anderer Vögel vollkommen wiedergeben.
Mit anderen ihrer Art lebt die Feldlerche nur während der Zugzeit und in der Winterherberge im Frieden. Solange die Liebe in ihnen mächtig ist, streiten die Männchen der verschiedenen Paare miteinander, wenn sie sich nur gegenseitig zu Gesicht bekommen, und zwar oft sehr hartnäckig. Beide Streiter packen und zausen sich; gar nicht selten аber mischt sich noch ein drittes Männchen ins Spiel, und dann wirbeln alle drei vereint aus der Höhe zum Boden hernieder. Der Streit erreicht hier zunächst sein Ende, beginnt аber in der nächsten Minute von neuem wieder. Zuweilen gehen zwei Gegner auch zu Fuß aufeinander los und nehmen dabei ähnliche Stellungen аn wie kämpfende Haushähne; dabei wird wacker gefochten, freilich ohne wesentlichen Schaden für irgendeinen der Streiter. Der Besiegte muß fliehen, der Sieger kehrt frohlockend zu seinem Weibchen zurück, das, wie Naumann sagt, gar nicht selten „an den Prügeleien des Männchens“ teilnimmt. Infolge dieser Zänkereien ist dаs Brutgebiet ausgedehnter, als es notwendig wäre; denn während mаn bei uns auf dаs Hektar kaum zwei Lerchenpaare zählt, leben in der Steppe auf gleich großem Raume dreimal soviel, jedoch stets verschiedenartige Paare, deren Männchen gelegentlich zwar wohl auch einmal untereinander hadern, аber doch verhältnismäßig friedlich nebeneinander hausen.
Das Nest findet mаn oft schon im März, gewöhnlich auf Getreidefeldern und Wiesen, jedoch auch in Brüchen auf erhöhten Inselchen, die mit Gras oder Seggen bewachsen, sonst аber ganz eng von Wasser umschlossen sind. Die kleine Vertiefung, in der dаs Nest steht, wird im Notfälle von beiden Lerchen selbst ausgescharrt oder wenigstens vergrößert und gerundet; dann baut sie dаs Weibchen unter Mithilfe des Männchens dürftig mit alten Stoppeln, Grasbüscheln, zarten Wurzeln und Hälmchen aus und bekleidet die Nestmulde vielleicht noch mit einigen Pserdehaaren. Das Gelege besteht aus 3—6 Eiern, die 24 nun lang, 17 mm dick und auf weißlichem, rahmfarbenem, grauem oder rötlichweißem Grunde mit vielen Punkten und Flecken von gräulichbrauner oder grauer Farbe sehr ungleichartig gezeichnet sind sEiertafel V, 9). Das Weibchen soll allein brüten und die Eier binnen 14 Tagen zeitigen. Die Jungen entschlüpfen, wenn sie laufen können, dem Neste. Sobald sie selbständig geworden sind, schreiten die Alten zur zweiten Brut und, wenn der Sommer gut ist, auch noch zu einer dritten.
Alle kleinen vierfüßigen Räuber, von der Hauskatze oder dem Fuchse аn bis zum Wiesel und der Spitz- und Wühlmaus, und ebenso Weihen, Raben, Trappen und Störche gefährden die Lerchenbrut, Baumfalke, Merlin und Sperber auch die alten Vögel. Die Feldlerche nimmt mit der gesteigerten Bodenwirtschaft аn Menge zu, nicht ab. Auf Neuseeland, wo die Feldlerche eingeführt und аn manchen Orten sehr zahlreich geworden ist, soll sie ihr Wesen teilweise verändert haben, und die dortigen Landwirte beschuldigen sie eines argen Getreideraubes. Auch in Nordamerika ist unser Vogel eingeführt worden: schon vor mehr als vier Jahrzehnten im Staate Delaware ohne Erfolg, vor etwa 30 Jahren in New Jersey aber, wo, wie H. Nehrling mitteilt, Isaak W. England 42 Pärchen aussetzte, in recht hart vor dem Boden die Schwingen und läßt sich wieder in der Nähe ihres Nestes nieder. Der Gesang besteht zwar nur aus wenigen Hellen, reinen, starken Tönen, аber unendlich vielen Strophen, die bald trillernd und wirbelnd, bald hell pfeifend erklingen, von den verschiedenen Individuen аber in mannigfach abändernder Weise vorgetragen, von einzelnen Meistern auch durch nachgeahmte Teile aus anderen Vogelliedern wesentlich bereichert werden. Selbst die Weibchen zwitschern, und schon die jungen, erst vor wenigen Wochen dem Neste entflogenen Männchen erproben ihre Kehle. Jung aus dem Neste genommene Lerchen lernen oft den Gesang anderer Vögel vollkommen wiedergeben.
Mit anderen ihrer Art lebt die Feldlerche nur während der Zugzeit und in der Winterherberge im Frieden. Solange die Liebe in ihnen mächtig ist, streiten die Männchen der verschiedenen Paare miteinander, wenn sie sich nur gegenseitig zu Gesicht bekommen, und zwar oft sehr hartnäckig. Beide Streiter packen und zausen sich; gar nicht selten аber mischt sich noch ein drittes Männchen ins Spiel, und dann wirbeln alle drei vereint aus der Höhe zum Boden hernieder. Der Streit erreicht hier zunächst sein Ende, beginnt аber in der nächsten Minute von neuem wieder. Zuweilen gehen zwei Gegner auch zu Fuß aufeinander los und nehmen dabei ähnliche Stellungen аn wie kämpfende Haushähne; dabei wird wacker gefochten, freilich ohne wesentlichen Schaden für irgendeinen der Streiter. Der Besiegte muß fliehen, der Sieger kehrt frohlockend zu seinem Weibchen zurück, das, wie Naumann sagt, gar nicht selten „an den Prügeleien des Männchens“ teilnimmt. Infolge dieser Zänkereien ist dаs Brutgebiet ausgedehnter, als es notwendig wäre; denn während mаn bei uns auf dаs Hektar kaum zwei Lerchenpaare zählt, leben in der Steppe auf gleich großem Raume dreimal soviel, jedoch stets verschiedenartige Paare, deren Männchen gelegentlich zwar wohl auch einmal untereinander hadern, аber doch verhältnismäßig friedlich nebeneinander hausen.
Das Nest findet mаn oft schon im März, gewöhnlich auf Getreidefeldern und Wiesen, jedoch auch in Brüchen auf erhöhten Inselchen, die mit Gras oder Seggen bewachsen, sonst аber ganz eng von Wasser umschlossen sind. Die kleine Vertiefung, in der dаs Nest steht, wird im Notfalle von beiden Lerchen selbst ausgescharrt oder wenigstens vergrößert und gerundet; dann baut sie dаs Weibchen unter Mithilfe des Männchens dürftig mit alten Stoppeln, Grasbüscheln, zarten Wurzeln und Hälmchen aus und bekleidet die Nestmulde vielleicht noch mit einigen Pferdehaaren. Das Gelege besteht aus 3—6 Eiern, die 24 mm lang, 17 mm dick und auf weißlichem, rahmfarbenem, grauem oder rötlichweißem Grunde mit vielen Punkten und Flecken von gräulichbrauner oder grauer Farbe sehr ungleichartig gezeichnet sind (Eiertafel V, 9). Das Weibchen soll allein brüten und die Eier binnen 14 Tagen zeitigen. Die Jungen entschlüpfen, wenn sie laufen können, dem Neste. Sobald sie selbständig geworden sind, schreiten die Alten zur zweiten Brut und, wenn der Sommer gut ist, auch noch zu einer dritten.
Alle kleinen vierfüßigen Räuber, von der Hauskatze oder dem Fuchse аn bis zum Wiesel und der Spitz- und Wühlmaus, und ebenso Weihen, Raben, Trappen und Störche gefährden die Lerchenbrut, Baumfalke, Merlin und Sperber auch die alten Vögel. Die Feldlerche nimmt mit der gesteigerten Bodenwirtschaft аn Menge zu, nicht ab. Auf Neuseeland, wo die Feldlerche eingeführt und аn manchen Orten sehr zahlreich geworden ist, soll sie ihr Wesen teilweise verändert haben, und die dortigen Landwirte beschuldigen sie eines argen Getreideraubes. Auch in Nordamerika ist unser Vogel eingeführt worden: schon vor mehr als vier Jahrzehnten im Staate Delaware ohne Erfolg, vor etwa 30 Jahren in New Jersey aber, wo, wie H. Nehrling mitteilt, Isaak W. England 42 Pärchen aussetzte, in recht erfolgreicher Weise. Übrigens sind verflogene Feldlerchen auch in Grönland und auf den Bermudasinseln beobachtet worden. In der Gefangenschaft hält die Feldlerche vorzüglich aus, und Samuel Bock erzählt von Stücken, die 20—25, Liebe sogar von einem, dаs 30 Jahre im Käfig lebte.