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Gavia adamsii

[Gelbschnabeltaucher]

Heinroth

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]

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Hartert

1799. Colymbus adamsii Gray.

(„Colymbus Richardsoni“ Audubon, wurde mit Unrecht als Name dieser Art zitiert; der Name beruht auf einem in der Ferne von Roß gesehenen „very large Crested River“, ist also nomen nudum!)

Colymbus adamsii Gray, Proc. Zool. Soc. London 18s9, p. 167 (Alaska).

Abbild.: Dresser, B. Europe IX, Suppl., Taf. 722.

Unterscheidet sich von C. immer auffallend durch die Form des Schnabels; derselbe ist größer, die Firste des Oberschnabels ist meist vollkommen, oder mitunter nahezu gerade, die ganze untere Kante des Unterschnabels ist gebogen, so daß in der Mitte meist kein Winkel zu bemerken ist. Der Schnabel ist gelblichweiß, аn der Spitze oft elfenbeinfarben, nur аn der äußersten Basis schwärzlich. Die weiße Längszeichnung am Vorderhalse und der Fleckenring um den unteren Teil des Halses bestehen aus viel breiteren, wenn auch weniger zahlreichen Flecken. Der größte Teil des Kopfes und Halses purpurschimmernd. Sonst wie C. immer. Flügel 370—400, Schnabel 80—95 mm. — Es scheint, daß der Schwanz immer nur 18 Steuerfedern hat, während bei C. immer 20 die Regel ist.
Brutvogel im arktischen Sibirien, von Anadyr bis Nowaja Semlja und im westlichen Nordamerika, vom nordwestlichen Alaska bis zur Franklin-Bucht oder Boothia-Halbinsel, und besucht im Sommer auch den Großen Sklavensee. — Im Winter südlicher, nicht ganz selten аn den Küsten Norwegens, auf Kolgujew und der Kolahalbinsel beobachtet, seltener Wintergast аn den Britischen Inseln, ganz vereinzelt in Finnland und Schweden, auf dem Kaspischen Meere, einmal auf dem Attersee in Ober-Österreich (Linzer Museum) und zweimal in Italien (Lago di Chinsi, 28. November, Lago Trasimeno 19. Dezember, im Florenzer Museum — Exemplare аber nachzuprüfen) erlegt. In Amerika südlich bis Nushagak, Alaska, vereinzelt in Grönland; auch in Japan und auf den Kommandeur-Inseln vorgekommen. In Nordamerika im August und September am Sklavensee und auf den Clinton-Colden und Aylmer Seen, аber nie im Winter beobachtet!

Im Winter meist Seevogel, brütend аn Süßwasserseen, аber meist nahe der Küsten.
Die Eier gleichen denen anderer Arten. 17 Eier messen nach Bent im Durchschnitt 89 x 56.9, in den Extremen 95 x 60.92 x 66, 80 x 56 und 85 x 53.2 mm. Stimme wie die von C. immer, аber rauher.

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Brehm

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]