in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas
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Heinroth
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]
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Hartert
863. Acrocephalus dumetorum Blyth.
Acrocephalus dumetorum Blyth, Journ. As. Soc. XVIII, p. 815 (1849— Basiert auf Sylvia montana Sykes, Proc. Zool. Soc. London 1832, p. 89, Blyth u. a. nec Horsfield!).
Sylvia (Salicaria) magnirostris Lilljeborg, Öfv. Kgl. Vet.-Akad. Förh. 1850, p.274, Taf. 19 (Bei Kargopol im Gouv. Wologda, nördl. Rußland).
Salicaria macronyx, eurhyncha, sphenura Sewertzoff, Turkest. Jevotn., in Izv. Obshch. Moskov. XV111, 2, p. 128 (Russisch! Turkestan, partim, fide Seebohm, Menzbier und Pleskel; Übers, in Madarász, Zeitschr. ges. Orn. IV, p. 78, 79, 80.
Salicaria ilensis Severtzoff, Fauna der Pamir Kette, p. 75 (1879— Russisch! Partim teste Menzbier; cf. Pleske, Orn. Ross., p. 532.
Acrocephalus dumetorum var. affinis Sarudny, Bull. Soc. Nat. Moscou 1890, p. 25 (Transkaspien).
Abbild.: Dresser. B. Europe II, Taf. 86 Fig. 2. -— Eier: Cat. Eggs Brit. Mus. IV, Taf. IX, Fig. 1 u. 4.
1. Schwinge ungefähr gleich den Handdecken oder eine Kleinigkeit kürzer oder länger. 2. zwischen der 5. und 6. oder 6. und 7. Die 3. und 4. etwa gleich und am längsten. Außenfahnen der 3. bis 5. vor der Mitte verengt. Innenfahne der 2. mit scharfer, die der 3. und mitunter auch der 4. mit undeutlicher Andeutung einer Einkerbung. Oberseite restlich olivenbraun, viel dunkler und mehr olivenfarben als bei Acroc. agricola, die sonst dieselbe Farbe hat. Frühlingsvögel sind blasser und weniger röstlich. Der junge Vogel ist etwas mehr rostbräunlich. Flügel ♂♀ etwa 60—64, nach Pleske bei einem turkestanischen ♂ sogar 67 mm, Schwanz etwa 52—58, Lauf 21—23.5, Culmen 15.5—17.5 mm.
Weit verbreitet; Himalaya, Altai, Turkestan, Buchara, Transkaspien, West-Sibirien und von dort in einem Keil nach Rußland hinein bis in dаs Gouvernement St. Petersburg, über Moskau bis nach Orenburg, nördlich vermutlich bis Archangel. — Überwintert in Indien, südlich bis Ceylon und Pegu.
A. dumetorum ist nicht ein so typischer Rohrsänger wie die meisten seiner Gattungsgenossen; der Schwanz ist etwas weniger gestuft; die Art bewohnt Buschwerk, besonders von Weiden und Erlen, аn den Ufern von Gewässern oder auf feuchtem Gelände und nassen Wiesen; der Lockruf ist nach Seebohm wie „tick, tick“, der Gesang erinnert аn den von Acrocephalus palustris und Hippolais hippolais, dаs Nest ist dem von Acrocephalus palustris ähnlich; es steht nahe über dem Boden in Nesseln und Sträuchern. Die Eier kommen in verschiedenen Färbungstypen vor: Sie sind entweder auf hell rosafarbenem Grunde mit grauvioletten oder hell rotbräunlichen und tiefbraunen Zeichnungen versehen, mattweiß mit hellgrauen und olivenbraunen Flecken, oder schmutzig weiß, über und über mit bräunlichen Flecken bedeckt, etwa zwischen den Eiern von A. strepera und A. palustris stehend. Form wie die von A. palustris. Maße nach Fleskes Messungen аn 24 Eiern im Durchschnitt 17.53 x 13.86, Maximum 19.5 x 15, Minimum 17 x 13 und 17.5 x 12.75 mm. 19 Eier vom Altai (Jourdain) messen im Durchschnitt 17.6 x 13.6 mm.
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Brehm
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]