in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas
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Heinroth
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]
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Hartert
864. Acrocephalus agricola agricola Jerd. (Fig. 107.)
Sylvia (Acrocephalus) agricola Jerdon, Madras Journ. Lit. & Sc. XIII, no. 31, p. 131 (1845— Nellore, Süd-Indien, im Winter).
Salicaria brevipennis & capistrata Sewertzoff, Türkest. Jeyotn , in Izv. Oshch. Moskov. VIII, 2, p. 127; Russisch! (1873— Turkestan); Übers, in Madaräsz, Zeitschr. ges. Orn. IV, p. 75, 76. — Nach Menzbier zu agricola: cf. Pleske, Ornith. Ross., p. 552, Anm.
Abbild.: Dresser, B. Europe II, Tat. 86, Fig. I.
1. Schwinge kurz und steif, ausnahmsweise so lang wie, in der Regel аber viel (bis zu 4 mm) länger als die Handdecken. 2. zwischen der 6. und 7., seltener zwischen der 7. und 8., nach Pleske ausnahmsweise auch zwischen der 8. und 9., was ich аber nicht beobachten konnte. 3., 4., 5. fast gleich und die Spitze des Flügels bildend. Außenfahnen der 3., 4. und 5. Schwinge vor der Mitte verengt, Innenfahnen der 2. und 3. mit deutlicher Einkerbung. Ad. im frisch vermauserten Gefieder: Oberseite warm isabell-braun, auf dem Bürzel etwas restlicher, auf dem Kopfe etwas dunkler. Ein deutlicher, röstlichrahmfarbener Superciliarstreif erstreckt sich von der Schnabelwurzel bis zum hinteren Ende der Ohrdecken. Unterseite hell isabellfarben, nach der Mitte zu heller, Kehle und Mitte des Unterkörpers fast weiß. Iris braun. Oberschnabel und meist auch Spitze des Unterschnabels dunkelbraun, Unterschnabel hell. Füße hellbraun. In der Brutzeit wird die Färbung matter, die Oberseite bräunlicher, Unterseite weißlicher, Flügel ♂♀etwa 55 bis 60.5, Schwanz etwa 55—60, Lauf 20.5—22.5, Culmen etwa 15—16 mm.
Brutvogel in der Krim, der Kirgisensteppe, nach einem am 18. April 1907 bei Malcoci erbeuteten Stücke zu urteilen auch im Donau-Delta, im südlichen und mittleren Ural, in Transkaspien, Ost-Persien, Turkestan, Ost-Turkestan, dem Altai, im Himalaya von Kaschmir bis Nepal, in Tsaidam und vermutlich Teilen von Tibet. — Überwintert in Indien, östlich bis Calcutta.
Bewohnt Rohrpartien und Buschwerk in der Nähe von Gewässern. Im Winter sieht mаn ihn oft in Reisfeldern und im hohen Grase. Die Nester sehen aus wie kleine Nester von Acrocephahis arundinaceus und A. stentoreus und sind аn Schilfstengeln oder Zweigen aufgehängt. Die meist 4 Eier ähneln denen von A. strepera, die Flecke sind meist klein und fein. Die Maße sind meist etwas geringer, nach Nehrkorn 17 x 12 mm. Zwei Eier im Petersburger Museum nach Pleske 18 x 13 und 17 x 12.5 mm. Sechs Eier im Brit. Museum messen durchschn. 17.05 x 13.08 mm.
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Brehm
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]