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Tarsiger cyanurus

in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas

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[Blauschwanz]

Heinroth

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]

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Hartert

1081. Tarsiger cyanurus (Pall.).

Motacilla Cyanurus Pallas, Reise cl. verseh. Prov. Russ. Reichs II, p. 709 (1773— Jenissei).

Abbild.: Temminck & Schlegel, Siebolds Fauna Japonica, Aves, Taf. 21.

♂ ad. Oberseite und Kopfseiten trüb blau, in frischem Gefieder mit rostbräunlichen Federrändern, unterer Bürzel und Oberschwanzdecken lebhaft blau, ebenso die kleinen Oberflügeldecken. Schwingen braun, Außenfahnen schmal schmutzigblau gesäumt, die der innersten Armschwingen wie der Rücken, ebenso die der Steuerfedern. Superciliarsteif von der Schnabelwurzel bis zum Auge weiß, von da ab blau: alle diese Federn weiß mit blauen Spitzen, die vor dem Auge sehr klein sind, hinter demselben аber den größten Teil der Federn einnehmen. Kinn, Kehle, Kropf, Analgegend, ünterflügel- und ünterschwanzdecken rahmfarben, übriger Unterkörper weiß, Brustseiten lebhaft orangefarben. Iris braun, Schnabel schwarz, Füße dunkelbraun. Flügel von 12 ♂ 78—80, Schwanz etwa 58—60, Lauf etwa 21—22, Culmen 13—13.5 mm. — ♀. Oberseite olivenbraun, im Frühjahr zu einem bräunlichen Aschgrau verbleichend, untere Bürzelfedern und Oberschwanzdecken trüb blau, ebenso die Außenfahnen der braunen Steuerfedern; Schwingen braun, Außenfahnen röstlich olivenbraun gesäumt. Um die Augen ein bräunlichweißer Federring. Unterseite wie beim ♂5, nur die Kropfgegend bräunlich. — ♂ juv. wie ♀ ad. und in diesem Gefieder nicht selten schon brütend, — Juv. (Nestkleid): Oberseite braun mit hell ockerfarbenen tropfenähnlichen Flecken. Unterseite bräunlich rahmfarben mit braunen Wellenzeichnungen, Unterkörper blasser und fast einfarbig.
Brütet vom Gouvernement Perm in Rußland (mittlerer Ural) durch ganz Sibirien bis zum Ochotskischen Meere und in Kamtschatka (vereinzelt auf den Kommandeur-Inseln), Sachalin, Nord-Japan, Nord-China. — Überwintert in Süd-China, auf Hainan, Formosa und den Rin Kiu-Inseln, und kommt auch mitunter in Indien vor: E. C. Stuart Baker erlegte ein ♂ 5ad. in den Bergen von Nord-Cachar am 14. Februar 1896.

Lebt in Wäldern und Buschwerk und erinnert in seinem Wesen аn die Rotschwänze. Der Lockruf ist kurz und scharf und soll аn die Silben keke keke oder toctoc erinnern. Das Nest steht in kleinen Vertiefungen am Boden, аn Steinen und Böschungen. Nehrkorn (Katalog Eiersamml., p. 27. 1899) beschreibt die Eier folgendermaßen: „Weißel’ Grund, sonst gefärbt wie unsere rubecula. 18—19 x 15 mm“. Als Fundort gibt Nehrkorn „Ost-Sibirien“, wie leider immer ohne Gewährsmann, an.

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Brehm

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]