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Poecile cinctus

in Vorbereitung: Beschreibungen aus Niethammer/Boxberger, Handbuch der deutschen Vogelkunde und Einhard Bezzel, Kompendium der Vögel Mitteleuropas

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[Lapplandsmeise]

Heinroth

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]

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Hartert

591. Parus cinctus cinctus Bodd.

Parus cinctus Boddaert, Tabl. PI. Enl., p. 44 (1783— ex Daubenton, Taf. 708, „Buflon“ [rectius Montbeillard], Brisson. — Sibirien).

Parus Sibiriens Gmelin, Syst. Nat. I, 2, p. 1013 (1788— ex Daubenton, Montbeillard, Latham. — Sibirien).

? Parus Lathami Stephens, in Shaw’s Gen. Zool. 10, I, p.44 (1817— Lokal, unbekannt).

Parus lapponicus Lundahl, Notiser Sällsk. Fauna Fenn. I, p. 4, Taf. 1, fig. 1 (1848— Lappland).

Parus septentrionalis (non Harris 1845) Brehm, Vogelfang, p. 243 (1855— Rußland).

Poecila sibirica vera Brehm, Naumannia 1856, p. 369 („Verirrt sich aus dem asiatischen Rußland
nach Europa, kommt аber auch in Norwegen vor“).

Poecila sib. microrhynchos Brehm, Naumannia 1856, p. 369 (Neuer Name für septentrionalis).

Parus melanothorax Olphe – Galliard (Brehm, in litt.), Orn. Jahrb. 1892, p. 138 (Norwegen).

? Parus sylvicus Rae, White Sea Penins., p. 326 (1881— Nomen nudum!)

♂ ad. Die bis auf den Vorderrücken fortgesetzte Kopfplatte graubraun (bräunliches mausgrau). Vorderste Stirnfedern und ein mehr oder minder deutlicher, hinter dem Auge nur noch angedeuteter Supraloralstreif dunkelbraun. Zügel. Wangen und Halsseiten weiß. Kleine Flügeldecken graubraun, große schiefergrau mit fahlgrauen bis restlichen Säumen, Schwingen schiefergrau, mit fahlgrauen, аn den inneren Armschwingen breiteren und mehr hell bräunlichgelben Außensäumen und bräunlich-weißgrauen Innensäumen. Übrige Oberseite rötlich fahlbraun, Oberschwanzdecken dunkler, mehr graubraun. Steuerfedern schiefergrau mit hell aschgrauen Säumen. Kehle tiefbraun, nicht scharf von dem Weiß der Brust getrennt. Dies wird dadurch bewirkt, daß dаs Dunkelbraune аn der Basis der Federn аn Ausdehnung zunimmt, bis es zuletzt (an der Kehle) die ganzen Federn einnimmt. Brust und Mitte des Unterkörpers weiß, Seiten, Steiß und Unterschwauzdecken lebhaft hell rostfarben. Schnabel braunschwarz, Füße bläulichgrau. Iris dunkelbraun. ♂ ad. Flügel ungefähr 68—70, Schwanz etwa 65—67, Lauf 16—18, Schnabel ungefähr 7 mm (Culmen 10—11). ♀ anscheinend ganz wie ♂, nur ein wenig kleiner.
Nord-Skandinavien, Lappland, Nord-Rußland und West-Sibirien. — Im Winter herum streichend und dann südlich bis Petersburg und Moskau.

Bewohner von Laub- und Nadelwäldern. Eier Ende Mai und Juni in Baumhöhlen, besonders alten Spechtlöchern. Die Eier sind meist sehr grobfleckig und glänzend, denen von Phylloscopus trochilus ähnlich, аber größer. Sie haben etwa die Größe der Kohlmeiseneier. 25 Exemplare messen nach Rey im Durchschnitt 16.5 x 12.6, im Maximum 17.1 x 12.2 und 15.7 x 13.1, Minimum 15.7 x 13.1, 16.2 x 12.1 mm und wiegen durchschnittlich 82 mg.

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Brehm

[keine Beschreibung dieser Art im Werk]