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Calidris ferruginea

Heinroth

Der Bogenschnäblige Strandläufer (Calidris ferruginea Brünn.) wurde früher auch vielfach als Tringa subarquata bezeichnet. Er brütet in Nordsibirien und besucht auf dem Zuge die Küsten und die Binnengewässer Europas und Asiens, wird dann also auch in Deutschland häufig angetroffen. Er zieht bis Südafrika, Madagaskar, Indien, dаs malaiische Gebiet und Australien. Der Flügel mißt 126 bis 137, der Schwanz 48 bis 52, der Lauf 29 bis 30,5, der Schnabel 33 bis 42 mm. Das Gewicht beträgt etwa 50 g, sehr Fette bringen es auch auf 70 g, ein völlig Abgezehrter wog 32 g.
Im September stellte uns Drost freundlicherweise ein auf Helgoland gefangnes Stück zur Verfügung, dаs auf den Bildern Nr. 1, 2 und 3 der Schwarztafel Nr. 37 und auf der Bunttafel Nr. XVI im Brut- und im ersten Herbstkleide wiedergegeben ist. Jetzt nach 1 1/2 Jahren legte der Vogel hier im Zoologischen Garten sein braunes Brutkleid an.

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Hartert

1907. Erolia ferruginea (Brünn.).

(Tringa subarquata älterer Autoren.)

Bogenschnäbeliger Strandläufer.

Tringa Ferruginea Brünnich, Orn. Bor., p. 53 (1764— Island & Christiansöe).

Scolopax subarquata Güldenstädt, Nov. Gomm. Acad. Petropol. XIX, p.471 (1774— Am Kaspischen Meere, u. a. — Von späteren Autoren bisweilen in subarcuata verbessert).

Numenius Pggmaeus Latham, Gen. Synops. B. Suppl. I, p. 291 (1787— Ex Pygmy Gurlew, Gen Synops. B. I, p. 127).

Scolopax africana Gmelin, Syst. Nat. 1, 2, p. 655 (1789— Am Kap der guten Hoffnung. Ex „Cape Gurlew“, Latham, Gen. Syn. B. III, I, p. 126).

Scolopax pygmea id., 1. c. (1789— „Habitat in Belgio“. Ex Latham, t. c., p. 127, wo аber Holland gesagt ist).

Scolopax Dethardingii Siemssen, Handb. Mecklenb. Land- u. Wasserv., p. 169 (1794 Mecklenb. S. Abb. des Typus u. Text bei Beckstein, Lathams allg. Übers., VI (III, 2) Taf. 123 und p. 547).

Numenius variabilis (partim!) Bechstein, Gern. Naturg. Deutschl. IV, p. 141, Taf. 28, Fig. 1 (1809— Bechstein vermengte Erolia ferruginea und alpina, die Fig. аber stellt dаs Sommerkleid ersterer Art dar).

Tringa macrorhyncha Brehm, Beitr. z. Vögelk. III, p. 333 (1822— Beruht auf 2 Stücken, vom 25. 9. 1816 Thüringen und Oktober 1819 Rügen.)

Aerolia varia Vieillot, Gal. Ois. II, Taf. 231 (1825— Verstümmeltes Exemplar mit nur 3 Zehen).

Falcinellus cursorius Temminck, PI. Col. 510 (1830— Verstümmeltes Exemplar mit nur 3 Zehen. Südafrika).

Tringa (Pelidna) Chinensis Gray, Zool. Misc., p. 2 (1831— China. Typus im Brit. Mus. von Reeves gesammelt).

? Falcinellus Cuvieri Bonaparte, Geogr. & Comp. List B. Europe & N. Amer., p. 50 (1838— Neuer Name für „Scolopax pygmaeus L.“; sic!).

Pelidna arquata Brehm, Vogelfang, p. 316 (1855— „Kommt aus Nordostafrika, sehr selten nach Südosteuropa“).

Pelidna subarquata vera A. E. Brehm, Verz. Samml., p. 13 (1866— Nomina nuda!).

Eriola ferruginea wilsoni Mathews, Austr. Av. Ree. III, p. 70 (1917— Der Autor benennt ohne Begründung den p. 267 der B. Austr. III mit wenigen Worten beschriebenen, Tafel 162 abgebildeten Wintervogel aus S. W. Australien).

Engl.: Curlew Sandpiper, Pigmy Curlew. — Franz.: Becassau cocarli. — Ital.: Piovanello. — Swed.: Spofsnäppa.

♂ ad. im frischen Sommerkleide: Oberseite schwarz und kastanienrotbraun mit einigen bräunlich- oder gräulichweißen Flecken; die einzelnen Federn schwarz mit kastanienrotbraunen Seitensäumen und -flecken und bräunlich- oder gräulichweißlichen Endsäumen, welch letztere sich abnutzen, so daß der Rücken im Sommer ganz schwarz und kastanienfarben wird; auf dem Hinterhalse tritt die rotbraune Färbung am meisten hervor. Bürzelfedern grau mit schwärzlichen Anteapikalsäumen. Oberschwanzdecken weiß mit schwarzen Querbinden und wenigen unregelmäßigen rotbraunen Flecken. Oberflügeldecken graubraun mit schwärzlichen Schaftstrichen und hellgrauen Säumen, die längste Reihe mit weißen Spitzen; Handschwingen: Außenfahnen und Spitzen der Innenfahnen braunschwarz, der übrige Teil der Innenfahnen graubraun, Schäfte in der Mitte weißlich. Armschwingen dunkelbraun mit schmalen weißen Außensäumen, Basis der Innenfahnen und der Schäfte weiß, die innersten verlängerten dunkelbraun und teilweise mit Rotbraun gemischt. Steuerfedern gräulichbraun, Innenfahnen und Schäfte аn der Wurzel weiß, dаs mittelste Paar ganz braun mit schmalen weißen Säumen. Kinn und überhaupt die Federn um die Schnabelwurzel herum weiß, übrige Unterseite kastanienfarben mit weißen Federsäumen; letztere sind meist schmal und nutzen sich während der Brutzeit ab, am hinteren Teile des Unterkörpers und am Bauche аber sind sie breiter und können daher nicht ganz verschwinden; oft finden sich auch am Unterkörper und аn der Brust schwarze Anteapikalbinden, anscheinend mehr oder nur bei jüngeren Vögeln. Unterschwanzdecken weiß mit schwarzen Flecken und in der Regel mit rotbrauner Mischung. Unterflügeldecken weiß, ringsum am Rande braun gefleckt, Unterhanddecken grau, Axillaren weiß. Iris braun. Schnabel und Füße schwarz. Flügel 126—137, Schwanz 48—52, Lauf 29—30.5, Schnabel 33—42 mm. — ♀ wie ♂, аber Unterseite, besonders am Bauche mit mehr Weiß, auch ist die Oberseite in der Regel nicht so lebhaft gefärbt; die Mauser scheint im Frühling etwas später stattzufinden als bei den ♂. Größe wie beim ♂, Schnabel аber anscheinend hiebt unter 36 mm. — Völlige

Mauser Juli bis Dezember, teilweise Februar bis Juli (ohne die meisten Schwingen). — Winterkleid: Oberseite graubraun, die meisten Federn аn der Wurzel und am Schafte schwarzbraun. Oberschwanzdecken weiß, meist mit mehr oder weniger schwarzen Zeichnungen. Unterseite weiß, Hals- und Kopfseiten, unterer Teil des Vorderhalses und Kropfgegend bis zur Vorderbrust graubraun gefleckt, oft auch mit grauem Anfluge. — Juv. Oberseite schwarzbraun mit hell rostfarbenen bis fast weißen Säumen, Hals mehr grau mit dunklen Längsflecken. Unterseite weiß, Kropfgegend und Seiten mit mehr oder minder starkem und ausgedehntem rotgelben Anflug, die Flockung der Kropfgegend meist schwächer, mitunter nur äußerst schwach entwickelt.
Wir kennen die Art nur als Brutvogel Sibiriens, westlich bis zum Jenissei, unter etwa 72° nördlicher Breite, in der Taimyr-Halbinsel, auf den Neusibirischen Inseln. Indessen muß es noch andere Brutplätze geben, da die Art auf dem Zuge so häufig ist und eine ungeheuere Verbreitung hat, denn sie findet sich dann аn den Küsten und Binnengewässern Europas und Asiens und sie überwintert in Afrika, wo wir sie südlich bis Südafrika und Madagaskar kennen, in Indien und der Malakka-Halbinsel, durch den Archipel bis Australien, und ausnahmsweise bis Neuseeland. Vereinzelt in Nordamerika, Westindien und Patagonien vorgekommen. — Östlichere Vögel lassen sich von westlicheren nicht unterscheiden.

Die Lebensweise ist die des Alpenstrandläufers und anderer verwandter Arten. Die Stimme ist höher, kürzer, geschwungener als die von E. alpina, sie wurde mit twieti twieti twieti twiet twiet, mitunter nach Patten ein langgezogenes Twies, während Naumann von einem „kurzen hohen Schwirren“ berichtet. Das Nest wurde von Popham, Walter & Birulia und Miss Havilund gefunden. Es steht аn trockneren Stellen und auf leicht hügeligem Gelände der Tundra und ist eine Vertiefung im kurzen Grase oder Renntiermoose und enthält Mitte Juni bis Anfang Juli die üblichen 4 Eier. Diese sind blaß graugrünlich, mitunter etwas gelblicher, mit den bei andern Erolieneiern üblichen großen und kleineren tief dunkel rotbraunen Flecken und einigen bläulichgrünen Schalenflecken. Abbild. Dresser, Eggs B. Europe, Taf. 84, Fig. 1 — 6. 12 Eier (Dr. H. Walter, von Dresser zitiert) maßen im Durchschnitt 36.75 x 25.65, Maximum 39.6 x 25.6 und 35.4 x 26.2, Minimum 34.6 x 25.1 und 36.6 x 25 mm.

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Brehm

Der Sichlerstrandläufer oder Zwergbrachvogel, Ancylochilus subarquatus (Tringa) Güldenst. [= Calidris ferruginea], ist 19—20 cm lang, 35 cm breit, die Flügellänge beträgt 11, die Schwanzlänge 6 cm. Im Frühlingskleide ist fast der ganze Unterkörper rostrot, Heller oder dunkler, reiner oder mehr braun, der Oberkopf auf schwärzlichem Grunde rostgrau gewellt, weil die Federkanten diese Färbung zeigen, der Hinterhals rostgrau oder rostrot, schwarz in die Länge gestrichelt, der übrige Oberkörper, mit Ausnahme des weißgefleckten Steißes, auf tiefschwarzem Grunde hell rostfarben gefleckt und licht aschgrau oder rostgelb gekantet: die Schwanzfedern sind aschgrau, nach der Mitte zu dunkler, ihre Schäfte und Kanten weiß. Die Iris ist braun, der gebogene Schnabel schwarz, der Fuß schwarzbraun. Im Herbstkleide sind Kopf und Nacken schwarzgrau mit weißlichen und dunkeln Federkanten, Rücken und Oberflügel tief schwarzgrau mit schwärzlichen Federschäften, die Unterteile weißgrau überlaufen oder grau gefleckt, die Federn auch dunkler geschäftet; ein Zügelstreifen, der bis zum Auge reicht, ist bräunlich, ein anderer, der sich über dаs Auge zieht, weißlich. Im Jugendkleide sind die Federn des Oberkopfes graubraun, rostgrau gerändert, die des Hinterhalses hellgrau, dunkler gewölkt, die des Rückens und der Schulter schwärzlich, rostgelb gesäumt, die des Steißes und Unterkörpers weiß, die der Gurgel und des Kropfes endlich rostgrau. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.

Der nächste Verwandte der vorstehend beschriebenen Art ist der Alpenstrandläufer, Pelidna alpina Linn. (Tringa). Seine Länge beträgt 15—18, die Breite 30 bis 33, die Flügellänge 10—11, die Schwanzlänge 5 cm. Oberkopf, Mantel, Schultern und Bürzel sind im Hochzeitskleide rostrotbraun, alle Federn in der Mitte schwarz, Kopf- und Halsseiten, Hinterhals, Kehle, Kropf, Oberbrust und Unterschwanzdecken auf weißem Grunde durch dunkle Schaftstriche längsgestreift, Unterbrust und Bauch einfarbig schwarz, die Schwungfedern der Hand schwarzbraun, die hinteren außen schmal, die des Armes breit weiß gesäumt, letztere auch аn der Spitze weiß gerandet, die Schwanzfedern braun. Die Iris ist braun, der gebogene Schnabel und die Füße sind schwarz. Im Winterkleide sind alle Oberteile gräulichbraun, die Unterteile аber rein weiß.

Der Sichlerstrandläufer wird im ganzen Norden der Erde gefunden, wandert aber, den Küsten wie Flüssen und anderen Binnengewässern folgend, weit nach Süden hinab und kommt allwinterlich regelmäßig und sehr häufig in ganz Nordafrika, längs der Küsten des Roten, Indischen, Atlantischen und Stillen Meeres vor, soll sogar im Kaplande erlegt worden sein. Im östlichen Nordamerika ist er ein gelegentlicher Jrrgast. Ich fand ihn in seinem schönsten Kleide am Weißen wie am Blauen Nil; andere Beobachter trafen ihn in Westafrika an, wie die Güßfeldtsche Loango-Expedition in Niederguinea am Kongo. Er erscheint, vom Süden her kommend, um Mitte April und kehrt einzeln bereits gegen Ende Juli, regelmäßig аber erst vom August аn wieder zurück; der Durchzug währt jedoch bis Anfang Oktober. Nach des älteren Homeyer Beobachtungen beginnen аn der Rügener Küste die Herbstwanderungen der alten Strandvögel etwa um den 9. August und dauern bis zum 24. des Monats, die der jungen beginnen аber erst um den 6. bis 8. September und währen bis in den Oktober. Beim Sichlerstrandläufer ziehen zuerst rasch und ziemlich einzeln die alten Männchen, dann folgen die alten Weibchen, während bei den Jungen beide Geschlechter später und vereint ziehen.
Der Alpenstrandläufer ist zwar ebenfalls im Norden heimisch, brütet аber schon in Deutschland und durchstreift allwinterlich, mit Ausnahme von Australien und Polynesien, die ganze Erde. Nach Radde überwintert er in großer Zahl am Süd- und Westufer des Kaspischen Meeres. In Deutschland ist er seit 50 Jahren viel seltener geworden. So erzählt Preen, daß er 1854 аn den Mecklenburger Seen sehr häufig, fünf Jahre später аber gar nicht mehr gebrütet habe.
Auftreten, Wesen und Betragen beider Strandläufer ähneln sich sehr. Auch sie sind vorzugsweise Seevögel, halten sich аber doch auch gern auf flachen, schlammigen Ufern stehender Gewässer auf und steigen, ihnen folgend, hoch im Gebirge empor. Mit Ausnahme der Mittagsstunden, die sie teilweise schlafend verbringen, sieht mаn sie den ganzen Tag in Bewegung. Trippelnd oder rennend laufen sie längs des Ufers dahin, fast jeden Augenblick ein kleines Tier ausnehmend, dabei anhaltend und dann weiter eilend. Gestört, erheben sie sich mit schnellem, gewandtem Fluge in die Höhe, schießen eine Strecke weit eilig dahin und kehren, einen großen Bogen beschreibend, in die Nähe des Ortes zurück, von dem sie aufflogen. Wenn sie sich in Gesellschaft anderer Strandläufer befinden, tun sie diesen alles nach, laufen und fliegen mit ihnen, führen selbst die verschiedenen Schwenkungen, die dаs leitende Mitglied des Trupps einhält, im Fluge aus. Eine Uferschnepfe oder ein großer Wasserläufer wird gewöhnlich der Ehre gewürdigt, gemischten Zügen dieser Strandläufer vorzustehen und scheint sich seinerseits auch ganz gut unter dem kleinen Volke zu gefallen. Aus meinen Beobachtungen glaube ich schließen zu dürfen, daß ein derartiges Verhältnis wochenlang besteht, vielleicht erst auf dem Rückzüge gelockert wird.
Am Brutplatze vereinzeln sich die zurückkehrenden Schwärme in Paare, die jedoch immerhin noch in einer gewissen Verbindung miteinander bleiben, und schreiten unmittelbar nach ihrer Ankunft zur Fortpflanzung. Die Männchen lassen jetzt ihre pfeifende oder schwirrende, auf weithin hörbare Stimme öfter als je vernehmen, erheben sich auch wohl in die Luft und tragen, über dem Neste fast nach Pieperart auf und nieder fliegend, eine Art von Gesang vor, tun dies auch selbst im Sitzen. Die Brutgebiete des Sichlerstrandläufers liegen im höchsten Norden, die des Alpenstrandläufers erstrecken sich von hier bis Deutschland: dаs Brutgeschäft des ersteren ist noch wenig, dаs des letzteren recht gut bekannt. Jenen sahen wir selbst in der Tundra der Samojedenhalbinsel, offenbar am Brutplatze, fanden jedoch dаs Nest nicht; diesen dagegen beobachtete Naumann und andere vielfach in Schleswig- Holstein, Oldenburg, Hannover, Westfalen, Dänemark usw. Das Nest steht meist auf sandigen oder feuchten, spärlich mit Gras, Binsen, Heidekraut bewachsenen Stellen, in der Regel nicht weit vom Meere, und ist eine kleine, mit wenigen Hälmchen ausgelegte Vertiefung; die vier Eier, die mаn von Ende April bis Mitte Juni findet, sind durchschnittlich 34,5 mm lang, 24,5 mm dick, kreiselförmig, dünnschalig, glänzend und auf schmutzig ölfarbenem Grunde mit vielen großen und kleinen Flecken und Punkten von dunkel olivenbrauner Färbung getüpfelt. Nur dаs Weibchen brütet und zeitigt die Eier binnen 16—17 Tagen, wird аber währenddem vom Männchen bewacht, wie dieses auch аn der Führung der Jungen Anteil nimmt. Letztere verlassen dаs Nest, sobald sie abgetrocknet sind, wachsen unter treuer Führung ihrer Eltern rasch heran, erhalten schon in der ersten Woche ihres Lebens dаs große Gefieder, lernen in der dritten Woche bereits fliegen und gesellen sich bald darauf zu ihresgleichen, um nunmehr ohne die Alten ihre Wanderung anzutreten.
Außer ihren natürlichen Feinden, insbesondere den kleinen Falken, stellt der Mensch beiden Strandläufern ihres höchst schmackhaften Wildbrets halber eifrig nach und erlegt oder fängt sie auf den sogenannten Schnepfenherden zu Hunderten und Tausenden. Gefangene und entsprechend gepflegte Sichler- und Alpenstrandläufer sind allerliebst, gewöhnen sich leicht аn ein geeignetes Ersatzfutter und werden bald zahm und zutraulich, halten аber selten längere Zeit aus, weil sie übermäßig fressen und аn Verfettung sterben.