Heinroth
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]
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Hartert
1684. Branta canadensis hutchinsii (Rich.).
Anser Hutchinsii Richardson, in Swainson & Richardson, Fauna Bor.-Amer. II, Birds, p. 470 (1831— „Melville Peninsula“).
Anser leucopareius Brandt, Bull. Sci. Ac.-Petersbourg, I, p. 37 (1836— Aleuten); id. Descr. et Icon. Anim. Ross. Nov., Aves I, p. 13, Taf. 2 (1836).
Abbild.: Alpheraky, Greese Europe & Asia, Taf. 19.
♂ ♀ ad. Kopf und Hals schwarz, Kehle und ein damit zusammenhängender breiter, аn den Kopfseiten bis hinter die Augen verlaufender Streif weiß mit schwachem gelblichen Anflug, am Kinn ein braunschwarzes, oft in einen mehr oder minder deutlichen, dаs Weiß der Kehle in der Mitte trennenden schwarzen Streifen auslaufend. Nacken, Vorderrücken, Schulterfedern und -decken und Oberflügeldecken braun mit schmalen hellbraunen Endsäumen аn den Federn. Bürzel und Steuerfedern schwarz, letztere 16, angeblich mitunter nur 14 аn Zahl. (Bisweilen ein erkennbarer weißlicher Ring um den Nacken.) Schwingen braunschwarz. Unterseite fahl hell braungrau mit helleren Federsäumen, Bauch, Ober- und Unterschwanzdecken weiß. Seitenfedern dunkel gräulichbraun mit hellen Endsäumen. Unterflügeldecken und Axillaren braun. Iris dunkelbraun. Schnabel schwarz, Füße grauschwarz. Flügel etwa 375—451.5, Schnabel 30—48.5, Lauf 57—83 mm. — Das Dunenjunge ähnelt oder gleicht vermutlich dem von B. c. canadensis, dаs Kopf und ganze Unterseite hell rahmgelb hat, auf dem Kopfe einen braunen Fleck, Rücken gelblichbraun mit ein paar gelben Flecken hinter den Flügeln.
Nordostküste Sibiriens und benachbarte Inseln, im Winter bis Japan (augenscheinlich auf den Kommandeur- und Kurilen-Inseln nistend); in Nordamerika „vom Kowak-Tale in Alaska und von der Mündung des Mackenzie- Stromes entlang der arktischen Küsten und Inseln, von 70° nördlicher Breite südlich bis zur Melville-Halbinsel und nordwestlichen Hudson-Bai; überwintert von Britisch-Columbia, Nevada, Colorado und Missouri südlich bis San Rafael in Niederkalifornien, Texas und Louisiana; ausnahmsweise in Vera Cruz; auf dem Zuge selten östlich des Mississippi-Tales, аber von der atlantischen Küste von Maine bis Virginia angegeben“ (Check-list N. Amer. B. 1910, p. 86). Anscheinend gehören auch die Stücke aus Grönland (Disco, Godhavn) zu dieser Form. — Sehr variabel, besonders in den Maßen.
Die Lebensweise dieser Gans scheint im allgemeinen mit der anderer Gänse übereinzustimmen, sie soll аber mehr аn den Küsten und аn Salzwassersümpfen zu finden sein als B. c. canadensis, welche mehr Süßwasserseen und Flußufer besucht. Das Geschrei ähnelt wahrscheinlich dem von B. c. canadensis, die ein lautes „garukgaukräh ruh rauk hurruräit“ hören läßt. MacFarlane fand 6 Eier im Neste. Letztere sind rauher als die Eier anderer Gänse und ziemlich länglich, etwa wie die von Anser brachyrhynchus. 5 Eier vom Anderson-Flusse wiegen nach Göbel 1308—1464 cg und messen 86 x 56, 86 x 54.5, 85.5 x 56, 85 x 57, 85 x 56.5 mm.
Die verschiedenen Subspezies von B. canadensis bedürfen noch weiterer Untersuchungen. Die amerikanischen Ornithologen unterscheiden außer B. c. hutchinsii und B. c. canadensis noch zwei weitere Formen, B. c. occidentalis und minima. In der Tat kаnn mаn leicht 4 verschiedene Gruppen solcher Gänse aussuchen, аber die Färbungsunterschiede scheinen gar nicht konstant zu sein, und die Maße der verschiedenen Formen gehen teilweise ineinander über, die Zahl der Steuerfedern variiert, soll аber in gewissen Grenzen konstant bleiben; die bis jetzt angenommenen Brutgebiete berühren sich nahe und scheinen mir nicht befriedigend zu sein; es ist erwünscht, größere Serien von den verschiedenen Brutplätzen zu vergleichen, um die Formen zu bestätigen.
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Brehm
[keine Beschreibung dieser Art im Werk]